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Extrusion - Thermische Reinigung News

Schwing: Thermische Vakuumpyrolyse - Ideal zur Reinigung von Filtern in der mit Bopet produzierenden Lebensmittelindustrie

Anlagen von Schwing Technologies reinigen Filterscheiben und Filterstacks schnell, kostengünstig, schonend und umweltfreundlich

Wenn es um Verpackungen geht, dann setzt die Lebensmittelindustrie auf BOPET-Folien. Im Herstellungsprozess werden die dünnen Folien biaxial, also in beide Richtungen, gedehnt und dann bei hoher Temperatur fixiert. Das macht sie einerseits ausgesprochen leicht und transparent. Gleichzeitig sind sie äußerst stabil, zug- und reißfest und überzeugen durch Aromadichte. Dies sind allesamt wichtige Pluspunkte für die Lebensmittelverpackungsindustrie. In der Folienextrusion werden hierfür immer feinere Filterscheiben eingesetzt, vor allem um die Qualität der Kunststoffschmelze zu sichern. Diese Filterscheiben bestehen aus einer Vielzahl hauchdünner Geflechte und Metallfaservliese. Dass sie in ihrer Herstellung immer kostspieliger werden, liegt auf der Hand. Etwa 200 bis 500 Euro kostet eine solche Filterscheibe heute. Wurden sie in der Vergangenheit regelmäßig ausgetauscht und ersetzt, geht der ökonomisch und ökologisch motivierte Trend heute zur Filterreinigung und Mehrfachverwendung.

Reduzierte Reinigungskosten und längerer Filtereinsatz

Für eine kostengünstige, umweltfreundliche und vor allem schonende Reinigung dieser empfindlichen Filterscheiben bietet Schwing Technologies eine spezielle Vakuumpyrolyse-Technologie mit anschließender Wasserhochdruckreinigung und Ultraschall an. Alle Lagen und Zwischenräume der Filterscheiben, und seien sie noch so fein, werden auf diese Weise rückstandsfrei sauber. So profitieren Kunden nicht nur von der längeren Lebensdauer ihrer Filterscheiben bei gleichbleibender Filterqualität, sondern ebenso von reduzierten Reinigungskosten im Vergleich zu anderen Methoden. Je nach anhaftendem Polymer können Filterscheiben mit den Reinigungstechnologien von Schwing bis zu 60 Mal problemlos gereinigt und zügig in den Produktionsprozess zurückgeführt werden.

Sichere Filterreinigung durch Vakuumpyrolyse

Der Workflow der thermischen Reinigung, zum Beispiel in dem Vakuumpyrolyse-System VACUCLEAN von Schwing, startet typischerweise mit dem Abschmelzen des anhaftenden Polymers. Dazu werden Filterstacks in zusammengebautem Zustand in die Reinigungsanlage eingefahren. Das anhaftende BOPET schmilzt zunächst schonend unter Vakuum ab und wird in einer zweiten Reinigungsphase bis ca. 450 °C erhitzt. In dem vollautomatischen und digital dokumentierten Pyrolyseprozess wird das BOPET dann zersetzt. Eine ausgefeilte Sensorik steuert den Reinigungsprozess, sodass zu keinem Zeitpunkt Übertemperaturen entstehen können. Im nächsten Schritt werden die Filterstacks demontiert, in die einzelnen Filterscheiben zerlegt, erneut einer Vakuumpyrolyse unterzogen und unter sukzessiver Zugabe von Sauerstoff oxidiert.

Präzise Nachbehandlung mit Wasserhochdruck und Ultraschall

Obwohl zuvor alle organischen Verunreinigungen thermisch entfernt wurden, können anorganische Reststoffe in den Filterscheiben zurückbleiben. Sie werden im Anschluss in einer abgestimmten Nachbehandlung beseitigt. Dazu bietet Schwing maßgeschneiderte Nachbehandlungsverfahren für die empfindlichen Filterscheiben an. Wasserhochdruckgeräte eignen sich, um weitere Rückstände zu entfernen. Ein pulsierendes Rückspülsystem sorgt mit wellen- und druckartiger Behandlung für ein optimales Reinigungsergebnis. Hier werden anorganische Reststoffe von innen und außen entfernt. Letzte verbleibende Restverschmutzungen, die sich vor allem in schwer zugänglichen Bereichen befinden, werden abschließend im Ultraschallbad entfernt, um auch in den tiefsten Filterebenen maximale Reinigungsergebnisse zu erzielen.

Reinigungsservice in Deutschland und weltweiter Vertrieb

Schwing vertreibt seine umweltfreundlichen und energieeffizienten Technologielösungen und Anlagen auf der ganzen Welt. In Deutschland wird die thermische Reinigung aber auch als Serviceleistung angeboten und Schwing lädt Interessenten und Kunden ein, die Reinigungsergebnisse am Firmensitz in Neukirchen-Vluyn zu testen. Dabei entwickelt der Anlagenbauer den optimalen Wirkungsgrad seiner Geräte stetig weiter und passt die Reinigungsprozesse frühzeitig an innovative Materialmischungen und neue Filterdesigns an.

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