Ein guter Start spart Zeit und Geld
Neue nachrüstbare Lösung verkürzt Anfahr- und Umstellzeiten in der Dünnplatten-Extrusion deutlich – bei messbaren Rohmaterial-Einsparungen.
Bei jedem Anfahren und nach jeder Veränderung von Plattendicke oder Rohmaterial muss eine Extrusionsanlage – vor allem im Bereich von Düse und Glättwerk – zeitaufwendig neu einjustiert werden. Bis die geforderte Qualität erreicht ist, produziert die Linie Ausschuss und kostet so Zeit, Material und Geld. Mit dem BREYER Melt Bank Monitoring System (MBM) bietet der Singener Maschinenbauer BREYER GmbH eine intelligente, nachrüstbare Lösung, die genau diese Phase drastisch verkürzt.
Das Prinzip ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Direkt nach dem Walzenspalt überwachen Spezial-Sensoren kontinuierlich den Wulst – jenen kleinen Schmelzevorrat im Walzenspalt, der über die Plattenqualität entscheidet. Das System bildet die Sensordaten als exaktes grafisches Profil des Wulstes ab und stellt es in direkter Abhängigkeit zu den einzelnen Einstellschrauben der Düse dar. Statt den Wulst mit bloßem Auge zu beurteilen, sieht der Anlagenbediener genau, wo er eingreifen muss, und justiert die richtige Schraube sofort an die passende Position. Der Schmelzefluss wird so positionsgenau gesteuert, die einheitliche Qualität stimmt schnell und sicher.
Die Vorteile sind qualitativer wie wirtschaftlicher Natur. Das gezielte Einjustieren der Düse spart bis zu 50 Prozent der Zeit bei einem Dickenwechsel. Die kontinuierliche Visualisierung hält den Wulst gleichmäßig und stabil, verbessert die Oberfläche und reduziert Dickenschwankungen. Da der Wulst so gering und gleichmäßig wie möglich gehalten wird, werden auch die für das bloße Auge unsichtbaren Spannungen in der Platte minimiert.
MBM ist als Nachrüstung konzipiert und benötigt nur wenige Komponenten: applikationsspezifische Spezial-Sensoren, eine speziell für die sichere Sensoraufnahme entwickelte Traversier-Einheit für verschiedene Glättmaschinen-Typen, eine kompakte, direkt an der Maschine installierte Steuerbox sowie einen übersichtlichen 19-Zoll-Touchscreen auf Basis von Siemens WinCC. Bestehende Anlagen lassen sich mit geringem Aufwand aufrüsten. „Ein guter Start spart Zeit und Geld“, bringt BREYER das Konzept auf den Punkt. Die wirtschaftlichen Vorteile rechnen sich meist in kürzester Zeit; auf Wunsch erstellt BREYER eine auf die jeweilige Anlage ausgerichtete Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Über BREYER
Die BREYER GmbH Maschinenfabrik mit Sitz in Singen entwickelt und fertigt hochwertige Extrusionsanlagen für Platten und Folien. Unter dem Leitsatz „Innovations for better solutions“ begleitet das Unternehmen seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen – von der neuen Linie über Service und Modernisierungen bis zum Retrofit. www.breyer.world