Innovationen, integrierte Systemlösungen und Service Excellence im Fokus
Auf der IFAT Munich 2026 präsentiert der Recyclingpionier Lindner in Halle B6/251 und im Außengelände FM/708/2 seine Anlagenkompetenz für die Aufbereitung unterschiedlichster Stoffströme – und stellt zugleich mehrere Produktneuheiten vor. Im Mittelpunkt stehen der im Herbst gelaunchte Zweiwellen-Schredder Urraco Evo sowie der mobile Einwellen Zerkleinerer Merak 2800 mit neuem Antriebskonzept. Die Micromat Serie IV beweist mit dem Multicut Rotor ihre Vielseitigkeit selbst bei anspruchsvollen Materialien wie Big Bags und Textilien. Ergänzt wird das Portfolio durch ein umfassendes Serviceangebot und die digitale Serviceplattform Nexus, die mit Echtzeitdaten und Performance-Monitoring für Transparenz, Prozesssicherheit und maximale Anlagenverfügbarkeit sorgt.
Unter dem Leitmotto „Ready for the future of your business“ rückt das Traditionsunternehmen Lindner auf der IFAT zukunftsorientierte Lösungen in den Mittelpunkt, die gezielt auf die aktuellen Herausforderungen der Branche ausgerichtet sind. „Die Recyclingbranche steht unter massivem Kostendruck: Steigende Energiepreise, volatile Rohstoffmärkte und höhere Recyclingquoten erhöhen die Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig verschärfen komplexere Stoffströme und das wachsende Brandrisiko durch Lithium-Ionen-Batterien die Anforderungen an Prozesssicherheit und Anlagentechnologie“, erklärt Matthias Egarter, Geschäftsführer bei Lindner. Der Recyclingpionier begegnet diesen Anforderungen mit smartem Anlagenbau und innovativer Schreddertechnologie. Stabile Prozessparameter, konstante Qualität und verlässliche Durchsatzleistung stehen dabei ebenso im Fokus wie eine hohe Material- und Anwendungsvielfalt. Dabei setzt Lindner auf langjährige Engineering-Erfahrung komplexer Recyclingprojekte und auf leistungsstarken Maschinenbau „Made in Austria“.
Zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft
Auf der IFAT in München zeigt Lindner, wie moderne Recyclinganlagen aus komplexen Abfallströmen hochwertige, marktfähige Wertstofffraktionen gewinnen. Als Pionier im Recycling steht Lindner für leistungsstarke Einzelmaschinen und verbindet diese mit ganzheitlichen Systemlösungen – von der Planung bis zum wirtschaftlich stabilen Anlagenbetrieb. „Wir setzen dort an, wo die Abfallsammlung endet“, erklärt Marco Egger, Geschäftsführer der Division Lindner Systems Engineering. „Unser Ziel ist es, aus heterogenen Abfällen klar definierte, qualitätsgesicherte Stoffströme zu erzeugen. Denn nur saubere Fraktionen ermöglichen hochwertiges Recycling“, betont Egger. „Mit maßgeschneiderten Sortier- und Anlagenkonzepten schaffen wir die Voraussetzungen für konstant hohe Produktqualitäten, sei es für das Kunststoffrecycling oder für andere anspruchsvolle Verwertungswege. So entstehen aus gemischten Abfällen hochwertige Rohstoffe, die gezielt in nachgelagerte Recyclingprozesse zurückgeführt und wieder in den Produktkreislauf integriert werden.“ Das Leistungsspektrum umfasst dabei den gesamten Projektzyklus von Consulting und Engineering über die technische Umsetzung mit kontrollierter Risikominimierung bis hin zu Inbetriebnahme und Service. Gerade auch im Kunststoffrecycling setzt Lindner auf ganzheitliche Systemlösungen, die Engineering, Zerkleinerung, Sortierung und Waschen umfassen. Mehr als 200 weltweit installierte Waschanlagen und komponenten belegen die internationale Projekt- und Prozesskompetenz. Die Technologiepartnerschaft zwischen Lindner Washtech und dem Extruderhersteller EREMA – Mitaussteller am Lindner Messestand – ermöglicht zudem die nahtlose Einbindung des Extrusionsprozesses. So entstehen durchgängige Lösungen: vom Feedstock bis zum fertigen Rezyklat – und das in Food-Grade-Qualität. Der zentrale Mehrwert liegt zudem in der konsequenten Optimierung aller Prozessschritte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Produktneuheiten auf der IFAT 2026
Auf der IFAT in München zeigt Lindner zudem aktuelle Produktneuheiten in der Zerkleinerungstechnik. Nach dem offiziellen Launch im Vorjahr wird die neue Urraco Evo Serie auf der IFAT erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. Der mobile Zweiwellen-Zerkleinerer wurde speziell für anspruchsvolle Heavy-Duty Anwendungen entwickelt und überzeugt mit kraftvoller Power, Schnellwechselfunktion und bewährter Lindner Wellenvielfalt. Neben Holz, Haus- und Gewerbemüll sowie Kunststoffen liegt der Fokus bewusst auch auf Anwendungen wie Schrott, Mischschrott und Aluminium. Die Urraco Evo ist am Lindner Außenstand FM/708/2 sowie beim Live-Schreddern im Rahmen der VDMA-Praxistage zu sehen. Dort ist auch die Merak 2800 im Einsatz. Ausgestellt wird jedoch nicht die bereits am Markt etablierte Merak mit E-Antrieb, sondern eine zusätzliche Serie mit neuem Antriebskonzept.
Als weitere Produktneuheit präsentiert Lindner in München die vierte Generation der Micromat-Serie. Herzstück ist ein Synchron-Reluktanzmotor der Energieeffizienzklasse IE6 mit einem Wirkungsgrad von über 97 Prozent, der ohne seltene Erden auskommt. Auf Zerkleinerungsseite kommt der neue Multicut-Rotor zum Einsatz, der den flexiblen Betrieb in unterschiedlichsten Stoffströmen – von Kunststoff, Holz, Gewerbe- und Hausmüll bis hin zu Textilien – ermöglicht. Durch sein schnell wechselbares Messersystem werden Wartungsaufwand und Stillstandszeiten reduziert.
Ganzheitliche Recyclinglösungen und Service Excellence
Als Weltleitmesse für Umwelttechnologien steht die IFAT 2026 ganz im Zeichen von Innovation, Nachhaltigkeit und zukunftsfähigen Lösungen für Wasser-, Abfall- und Recyclingwirtschaft. Genau hier setzt auch Lindner an. „Weltweit stehen Betreiber vor der Aufgabe, ihre Anlagen wirtschaftlich, sicher und zugleich zukunftsfähig auszurichten. Mit unseren maßgeschneiderten Recyclinglösungen unterstützen wir sie dabei, Prozesse nachhaltig zu optimieren und Wertstoffe effizient in den Kreislauf zurückzuführen“, betont Egarter. „Mit unserer Expertise bieten wir innovative und zugleich verlässliche Einzel- und Gesamtlösungen, die unseren Kunden auch angesichts steigender regulatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen Wettbewerbsfähigkeit sichern und Stoffkreisläufe nachhaltig schließen. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit unseren Kunden wirtschaftlich erfolgreiche und ökologisch tragfähige Konzepte umzusetzen.“
Dass diese Lösungen langfristig Bestand haben, unterstreicht auch der Servicebereich des Unternehmens: „Seit fast 80 Jahren stehen Lindner Maschinen weltweit für zuverlässige Performance – auch unter anspruchsvollsten Bedingungen und mit teils über 200.000 Betriebsstunden. Entscheidend dafür sind nicht nur qualitätsgesicherte Fertigung und kontinuierliche Weiterentwicklung, sondern vor allem professionelle Wartung, partnerschaftlicher Service sowie gezielte Retrofit- und Upgrade-Lösungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Mit unserer digitalen Serviceplattform Nexus nutzen wir zudem die digitale Intelligenz unserer Maschinen für Performance-Monitoring, First-Level-Support und zusätzliche Prozesssicherheit“, erklärt Hubert Graf, Leiter Service.
Die Anlagen-, Schredder- und Servicelösungen sind vom 4. bis 7. Mai 2026 auf der IFAT Munich in Halle B6/251 sowie im Außengelände FM/708/2 zu sehen. Zudem nimmt Lindner an den VDMA Praxistagen teil.
SAVE THE DATE:
Lindner Pressekonferenz
Dienstag, 5. Mai, 2026
10:00 Uhr
Konferenzraum B51
Lindner @IFAT Munich 2026
4.-7. Mai, 2026
Messe München
Halle B6/251, Außengelände FM/708/2
VDMA Praxistage
Über Lindner, Spittal an der Drau/Österreich (www.lindner.com) | MAKE THE MOST OF WASTE.
Das Familienunternehmen Lindner bietet seit mehr als 75 Jahren innovative und erfolgsbewährte Recyclinglösungen. An den Produktionsstandorten in Spittal/Drau und Feistritz/Drau fertigt Lindner auf modernsten Produktionsanlagen Schredder, Anlagenkomponenten und Ersatzteile, die in nahezu hundert Länder exportiert werden. Das Portfolio umfasst neben stationären und mobilen Zerkleinerungsmaschinen für die Abfallverwertung auch integrierte Gesamtlösungen für die Aufbereitung heterogener Abfälle zu klar definierten, qualitätsgesicherten Stoffströmen – etwa im Kunststoffrecycling, in der Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen oder in anderen anspruchsvollen Verwertungsprozessen. Zu den Anwendungen gehören Hausmüll, Gewerbe- und Industrieabfälle, Altholz, Kunststoffe, Verpackungsmaterial, Papier und Leichtschrott. Neben der Zentrale in Spittal/Drau und dem zweiten Produktionsstandort in Feistritz/Drau ist Lindner mit insgesamt acht Vertriebsstandorten und Service-Hubs auch in Deutschland, Frankreich, Lateinamerika, Asien, Indien und den USA vertreten.